Herzliche Einladung: »Ich bin eine einsame Insel«

Der Kunstverein Brackenheim lädt herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung Ich bin eine einsame Insel der Stuttgarter Künstlerin Luca Mercedes Braig am Samstag, den 2. Dezember 2023, um 19 Uhr. Ich freue mich, in die von mir kuratierte Ausstellung, die von einer Live-Performance der Künstlerin begleitet wird, einzuführen.

Luca Mercedes Braig, 1999 geboren, hat 2020 ein Studium der Kunst und Germanistik in Stuttgart aufgenommen. An der Staatlichen Kunstakademie studiert sie »Digitale und Zeitbasierte Kunst« in der Klasse von Prof. Heba Y. Amin. In ihren Zeichnungen, Fotografien, Installationen und Performances setzt sich die junge Künstlerin, die ihren eigenen Körper als Material begreift, mit Rollenbildern und verschiedenen Aspekten des Frau-Seins auseinander. Im Kunstverein wird eine fortlaufende Serie von Selbstbildnissen zu sehen sein, die Braig während der Corona-Pandemie begonnen hat. Ihre Zeichnungen, zwischen Inszenierung und tagebuchartiger Selbstbefragung, umkreisen u. a. feministische und popkulturelle Themen.

Ausstellungsort: Kunstverein Brackenheim, Flüchttorgebäude, Schleglergasse 13, 74336 Brackenheim.

Die Ausstellung ist noch am Sonntag, den 3. Dezember, und Montag, den 4. Dezember, jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

www.kunstverein-brackenheim.de

Herzliche Einladung: »von jetzt bis nachher«

Alle Freundinnen und Freunde der Kunst sind herzlich willkommen!

Plakat zur Ausstellung | Jutta Steudle: von jetzt bis nachher, Kunstverein Brackenheim, 7. Oktober 2023

»Für Freiheit und Demokratie«

Demokratische Grundwerte sind keine Selbstverständlichkeit. Der heute weitgehend vergessene 1848er-Revolutionär Theodor Mögling, dessen Autobiografie ich 2009 neu herausgegeben habe, hat sich tatkräftig für Freiheit und Demokratie eingesetzt – und wurde dafür zum Tode verurteilt. Seine Todesstrafe wurde, im Rahmen einer Begnadigung, in eine siebenjährige Einzelhaft umgewandelt. In dieser Zeit schrieb Mögling seine autobiografischen Mitteilungen.

Es war mir eine große Freude und Ehre, im Rahmen der Jubiläumsfeier »50 Jahre Spurensuche – Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten« im Schloss Bellevue von meiner Mögling-Recherche zu berichten.

https://www.50-jahre-spurensuche.de/

Foto: David Ausserhofer

Promoviert!

Es ist passiert. Ich habe meine Dissertation erfolgreich verteidigt – und wurde promoviert! 🎉

Kunst – Terror – Tod

Meine Dissertation über das postdramatische Kunst- und Künstlerdrama Christoph Schlingensiefs ist endlich fertig – und bereit für die Abgabe. 436 Seiten sind es geworden.

»Damit können Sie sich gut verteidigen«, so der CopyShop-Inhaber mit einem Grinsen. »Das Ding einfach über den Schädel ziehen!«

Das war eine lange, aber spannende Reise durch Schlingensiefs Biografie und durch Themen und Positionen der Avantgarden und Gegenwartskunst. Eine Reise, die noch nicht beendet ist, denn die Verteidigung und die Publikation der Arbeit stehen ja noch aus. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr!

»Der Hase rennt« – Veröffentlichung in »mosaik«

Sehr freue ich mich darüber, dass in der Jubiläumsausgabe der Salzburger Literatur- und Kulturzeitschrift mosaik meine Kurzgeschichte Der Hase rennt veröffentlicht wurde.

Ich danke Henriette Davidis, Joseph Beuys, Peter Weibel und Jörg Herold, die diesen Text inspiriert haben.

Zur 36. Ausgabe des mosaik geht es hier entlang. Mehr über die Zeitschrift erfahrt ihr außerdem hier.

Und für alle Neugierigen gibt es noch eine kurze Leseprobe:

Das fünfte Evangelium von Joseph Beuys

Ich freue mich über die Einladung, auf dem Symposium Beuys, Fluxus und die Folgen (22. bis 23. Okt. 2021) im Ludwig Forum für internationale Kunst vorzutragen.

Mein Beitrag handelt vom „Fünften Evangelium von Joseph Beuys“: Christoph Schlingensiefs Fluxus-Oratorium Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir.
„,Wer seine Wunde zeigt, wird geheilt‘ – dieses Beuys-Zitat ist Christoph Schlingensiefs multimedialer Inszenierung Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir (2008) leitmotivisch eingeschrieben. Zwei Jahre vor seinem Tod zelebriert damit der krebskranke Filmemacher, Theater- und Opernregisseur ein Requiem auf sich selbst …“

Höhenrausch im Literaturhaus Stuttgart

Ivna Zic im Literaturhaus Stuttgart

Am Donnerstag, den 27. Februar 2020, lädt das Stuttgarter Literaturhaus zum »Höhenrausch« ein: einem Abend der Schweizer Literatur.

Zu Gast ist auch Ivna Žic, die aus ihrem Debütroman »Die Nachkommende« lesen und sich mit mir übers Schreiben unterhalten wird. Um 18:45 Uhr geht’s los!

Mit dabei sind außerdem: Anna Ospelt, Alain Claude Sulzer, der Comicautor Jan Bachmann und das Musik/Literatur/Performance-Duo Fitzgerald & Rimini.

Vorbeischauen lohnt sich!

Weitere Informationen und Programm: https://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/hoehenrausch-neue-aussicht-auf-schweizer-literatur-4460.html