Sehr freue ich mich, künftig zur Reihe »Minima theologica – Das theologische Tagebuch« auf Communio Online, der Online-Plattform der gleichnamigen Internationalen Katholischen Zeitung beizutragen.
Mein erster Text beleuchtet das komplizierte Verhältnis von Kitsch, Kunst und Kirche.
Deko-Engel, Madonnen mit Kulleraugen, Heiligenbilder auf Pillendöschen: die Bandbreite religiösen Kitschs ist groß. Während vor 75 Jahren der Moraltheologe Richard Egenter vor ihm warnte, macht ihn Gegenwartskünstler Jeff Koons zum Ausgangspunkt seiner Heilslehre des Banalen. Zwischen Verbot, Verachtung und Verehrung zeigt sich: Kitsch und Religion sind enger verwoben, als man denkt.
